ZERFURCHTE ERDE ODER EINE KAPELLE FÜR DIE HEILIGE BARBARA
2. PREIS REALISIERUNGSWETTBEWERB 2011

Wie ein abstrakter, mit einem Hohlkernbohrer entnommener Bohrkern steht die Landmarke auf dem Haldenplateau und legt wahrheitsgemäß Bericht über den Zustand unter der Erde ab. Sie zeigt Schichten und Hohlräume und dient ebenso wie die tatsächliche Bohrkernanalyse der wissenschaftlichen Auswertung. Ausgewertet wird die an ihrem Ende angelangte Ära des Bergbaus.
Je nach Betrachtungsort rücken unterschiedliche Aspekte in den Vordergrund. In der Reihenfolge einer sich annähernden Person findet eine Beschäftigung mit der Ära des Bergbaus im Sinne einer nüchternen Bestandsanalyse (zerfurchte Erde), über ein Gedenken und Würdigen (Kapelle für die heilige Barbara) bis zu einer Beschäftigung mit Gegenwart und Zukunft der Region durch gezielte Ausblicke auf den umliegenden Landschaftsraum (Ausblicke) statt.